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<oembed><version>1.0</version><provider_name>P12 Medical</provider_name><provider_url>https://p12medical.ch/en</provider_url><title>Blaulichttest in einer Bustoilette bei einem Reiseunternehmen - P12 Medical</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="EbhUZm8P2D"&gt;&lt;a href="https://p12medical.ch/en/blaulichttest-bustoilette/"&gt;Spectral Blue test in a bus restroom of a travel company&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://p12medical.ch/en/blaulichttest-bustoilette/embed/#?secret=EbhUZm8P2D" width="600" height="338" title="&#x201C;Blaulichttest in einer Bustoilette bei einem Reiseunternehmen&#x201D; &#x2014; P12 Medical" data-secret="EbhUZm8P2D" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script&gt;
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Auch wenn sie regelm&#xE4;ssig professionell gereinigt werden, stellt sich eine wichtige Frage: Stimmen die Fl&#xE4;chen, auf die sich Reinigung und Hygienekontrolle konzentrieren, tats&#xE4;chlich mit den Bereichen &#xFC;berein, an denen die h&#xF6;chste mikrobielle Belastung auftritt? Ein Praxistest in der Bustoilette eines Reisebusses ging dieser Frage nach. Gleichzeitig wurde untersucht, welche Ver&#xE4;nderung sich beobachten l&#xE4;sst, wenn die bestehende professionelle Reinigung durch eine automatisierte Spectral Blue Blaulichtdesinfektion erg&#xE4;nzt wird. Bewusst wurde w&#xE4;hrend des gesamten Tests dieselbe Bustoilette untersucht. Dadurch liessen sich Unterschiede zwischen verschiedenen Fahrzeugen, Bauweisen und Reinigungsabl&#xE4;ufen vermeiden und die beiden Testphasen unter m&#xF6;glichst vergleichbaren Praxisbedingungen betrachten. Da die Wirkung des Blaulichts von der Einwirkdauer beziehungsweise der eingebrachten Lichtdosis abh&#xE4;ngt, wurde die Entwicklung &#xFC;ber einen l&#xE4;ngeren Zeitraum beobachtet. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick Insgesamt wurden 108 Abklatschproben an sechs definierten Oberfl&#xE4;chen genommen. 72 Proben dienten der Bestandsaufnahme nach der regul&#xE4;ren professionellen Reinigung. 36 weitere Proben wurden nach zus&#xE4;tzlicher Blaulichtdesinfektion genommen. Die Kontamination war nicht gleichm&#xE4;ssig &#xFC;ber die untersuchten Fl&#xE4;chen verteilt. Besonders auff&#xE4;llige Werte traten am vorderen Rand des Waschbeckens und der Ablage neben dem Waschbecken auf. Nach der zus&#xE4;tzlichen Blaulichtdesinfektion lag der mittlere KBE-Wert &#xFC;ber alle Probenstellen 60,8 % unter dem Wert der Bestandsaufnahme. F&#xFC;nf der sechs untersuchten Probenstellen zeigten in der Nachher-Phase niedrigere Mittelwerte. Keine der 36 Nachher-Proben wurde als &#x201E;Verbesserungsbedarf&#x201C; oder &#x201E;unzureichende Hygiene&#x201C; bewertet. Ausgangslage Die untersuchte Bustoilette wurde nach den Eins&#xE4;tzen regelm&#xE4;ssig professionell gereinigt. Ziel des Praxistests war nicht, die grunds&#xE4;tzliche Qualit&#xE4;t dieser Reinigung infrage zu stellen. Vielmehr sollte &#xFC;berpr&#xFC;ft werden, wie sich die verbleibende mikrobielle Oberfl&#xE4;chenbelastung unter realen Betriebsbedingungen verteilt. Im Mittelpunkt stand dabei eine praktische Frage: Sind die Fl&#xE4;chen, die &#xFC;blicherweise als besonders kritisch wahrgenommen werden, tats&#xE4;chlich immer diejenigen mit den auff&#xE4;lligsten Messwerten? Testaufbau Die Proben wurden an sechs vorab festgelegten Stellen genommen: WC-Deckel vorderer Rand des Waschbeckens Ablage rechts neben dem Waschbecken Sp&#xFC;lknopf Druckknopf des Seifenspenders Fl&#xE4;che unter der WC-Rolle In der ersten Phase wurden an jeder Probenstelle zw&#xF6;lf Abklatschproben nach der regul&#xE4;ren Reinigung genommen. Damit standen 72 Proben f&#xFC;r die Bestandsaufnahme zur Verf&#xFC;gung. In der zweiten Phase wurde die bestehende Reinigung durch eine automatisierte Spectral Blue Blaulichtdesinfektion erg&#xE4;nzt. Anschliessend wurden an jeder Probenstelle sechs weitere Abklatschproben genommen, insgesamt 36 Nachher-Proben. Die Proben wurden bei Raumtemperatur inkubiert und anhand des sichtbaren mikrobiellen Wachstums ausgewertet. &#xDC;berraschende Verteilung der Kontamination Die Bestandsaufnahme zeigte insgesamt ein gutes Hygieneniveau mit einzelnen auff&#xE4;lligen Ergebnissen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich die mikrobielle Belastung nicht gleichm&#xE4;ssig auf die untersuchten Oberfl&#xE4;chen verteilte. Zu den Fl&#xE4;chen mit den h&#xF6;chsten mittleren Count-Werten geh&#xF6;rten: der vordere Rand des Waschbeckens, die Ablage rechts neben dem Waschbecken, der WC-Deckel. Damit traten auff&#xE4;llige Werte nicht ausschliesslich an Fl&#xE4;chen auf, die intuitiv als besonders kritisch eingesch&#xE4;tzt werden. Gerade die Ablage neben dem Waschbecken kann in der t&#xE4;glichen Hygienepraxis leicht weniger Aufmerksamkeit erhalten als der WC-Bereich oder die Sp&#xFC;ltaste. Der Test macht deshalb deutlich, wie wichtig es ist, die Auswahl von Kontroll- und Reinigungspunkten anhand tats&#xE4;chlicher Messungen zu &#xFC;berpr&#xFC;fen. Ergebnisse nach zus&#xE4;tzlicher Blaulichtdesinfektion Nach der Erg&#xE4;nzung der manuellen Reinigung durch die automatisierte Blaulichtdesinfektion zeigte sich &#xFC;ber die untersuchten Probenstellen hinweg ein niedrigeres Belastungsniveau. Mittlere KBE pro Abklatschplatte- an sechs Probenstellen nach regul&#xE4;rer Reinigung und nach zus&#xE4;tzlicher Blaulichtdesinfektion. Die Werte zeigen einen deskriptiven Vergleich zweier Messphasen und keinen kontrollierten Wirksamkeitsnachweis. Der mittlere KBE Wert pro Abklatschplatte lag in der Nachher-Phase bei 10,28 gegen&#xFC;ber 26,25 w&#xE4;hrend der Bestandsaufnahme. Dies entspricht einem deskriptiv um 60,8 % niedrigeren Mittelwert. Bei f&#xFC;nf der sechs untersuchten Probenstellen wurden niedrigere Mittelwerte beobachtet. Besonders deutlich war der Unterschied am Sp&#xFC;lknopf sowie am vorderen Rand des Waschbeckens. Auch die qualitative Bewertung ver&#xE4;nderte sich: Vor der zus&#xE4;tzlichen Blaulichtdesinfektion wurden zehn von 72 Proben als &#x201E;Verbesserungsbedarf&#x201C; oder &#x201E;unzureichende Hygiene&#x201C; eingestuft. Nach der zus&#xE4;tzlichen Behandlung fiel keine der 36 Proben mehr in eine dieser beiden Kategorien. 21 der 36 Nachher-Proben wurden als &#x201E;gut gereinigt&#x201C; bewertet. Am Seifenspender zeigte sich kein vergleichbarer R&#xFC;ckgang des Mittelwerts. Die Probenahmen waren dort aufgrund der sehr kleinen Fl&#xE4;che des Druckknopfs schwieriger als an den &#xFC;brigen Stellen. Dieses Ergebnis unterstreicht gleichzeitig, wie wichtig eine m&#xF6;glichst standardisierte Probenahme f&#xFC;r die Bewertung von Hygienedaten ist. Was l&#xE4;sst sich aus dem Praxistest ableiten? Der Test liefert zwei wichtige praktische Erkenntnisse. Hygieneplan Ein Hygieneplan sollte sich nicht ausschliesslich auf Fl&#xE4;chen konzentrieren, die erfahrungsgem&#xE4;ss oder intuitiv als kritisch angesehen werden. Auch Ablagen und Bereiche rund um das Waschbecken k&#xF6;nnen auff&#xE4;llige Belastungen aufweisen. Regelm&#xE4;ssige Kontrollen helfen dabei, den tats&#xE4;chlichen Reinigungsbedarf zu erkennen und bestehende Abl&#xE4;ufe gezielt anzupassen. Zusatznutzen Spectral Blue Die beobachteten Unterschiede sprechen f&#xFC;r einen Zusatznutzen der automatisierten Blaulichtdesinfektion. Sie kann die manuelle Reinigung erg&#xE4;nzen und eine zus&#xE4;tzliche, reproduzierbare Desinfektionsstufe schaffen. Die Technologie ersetzt jedoch nicht die grundlegende Reinigung. Organische R&#xFC;ckst&#xE4;nde und sichtbare Verschmutzungen m&#xFC;ssen weiterhin mechanisch entfernt werden. Automatisierte Desinfektion ist deshalb als erg&#xE4;nzender Bestandteil eines umfassenden Hygienekonzepts zu verstehen. Fazit Der Praxistest zeigt, dass sichtbare Sauberkeit und die tats&#xE4;chliche Verteilung mikrobieller Belastungen nicht immer &#xFC;bereinstimmen. Auff&#xE4;llige Werte wurden auch an Fl&#xE4;chen festgestellt, die im Vergleich zum WC-Bereich m&#xF6;glicherweise weniger stark im Fokus stehen. Nach der Erg&#xE4;nzung der regul&#xE4;ren Reinigung durch Spectral Blue lag das gemessene Belastungsniveau insgesamt um rund 60% niedriger. Die Ergebnisse liefern damit einen praxisbezogenen Hinweis darauf, dass automatisierte Blaulichtdesinfektion bestehende Hygienemassnahmen sinnvoll erg&#xE4;nzen kann. Der Fokus auf eine einzelne Bustoilette war Teil des gew&#xE4;hlten Testaufbaus und erm&#xF6;glichte einen Vergleich im selben Anwendungsumfeld. Die Ergebnisse gelten zun&#xE4;chst f&#xFC;r diese konkrete Praxissituation und sind nicht als allgemeing&#xFC;ltiger wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis zu verstehen. Gleichzeitig handelt es sich um einen Praxistest in einer einzelnen Bustoilette und nicht um eine kontrollierte wissenschaftliche Studie. Unterschiedliche Probenzahlen, nicht immer exakt identische Probenfl&#xE4;chen und variierende Aktivierungszeiten begrenzen die Vergleichbarkeit. Die Ergebnisse sollten deshalb als praktische Beobachtung und nicht als allgemeing&#xFC;ltiger Wirksamkeitsnachweis verstanden werden. Verwendetes Ger&#xE4;t im Test: Spectral Blue Oslo. Spectral Blue sorgt f&#xFC;r einen kontinuierlichen Schutz Ihrer Einrichtungen</description></oembed>
